Verband getrennterziehender Eltern
 

Organisation gemeinsamer Elternschaft - Wissenschaft

Dass die gemeinsame Elternschaft in der Doppelresidenz grundsätzlich kindeswohlfördernd ist, wurde im Abschnitt „Gleiche Rechte, gleiche Pflichten“ festgestellt.

Wissenschaftler beschäftigen sich darüber hinaus mit der Frage, ob dies auch unter Stressbedingen (niedriges Einkommen, Elternkonflikte) der Fall ist. Es gibt tatsächlich keine Anzeichen dafür, dass widrige äußere Umstände die Vorteile der gemeinsamen Elternschaft annullieren oder ins Gegenteil verkehren. Dies lässt sich sehr leicht nachvollziehen. Ist eine gemeinsame Elternschaft grundsätzlich besser für das Kind (als eine Einzelresidenz) gilt das prima facie auch unter widrigen Bedingungen. Weniger Elternkonflikte sind immer besser, in jedem Betreuungsarrangement. Eine enge Bindung zu beiden Eltern ist immer besser als eine weniger enge Bindung oder eine fehlende Bindung unabhängig von den äußeren Umständen. Dies lässt sich auch empirisch belegen.

Wissenschaftler gehen auch der Frage nach, warum sich die eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht in entsprechenden politischen Entscheidungen niederschlagen. Tatsächlich müssen Wissenschaftler feststellen, dass es für Entscheidungsträger gar nicht so einfach ist, auszumachen, was tatsächlich Wissenschaft ist und was lediglich Einflussnahme in wissenschaftlichem Gewand. Dazu mehr in dem nachfolgenden Abschnitt zu „Politik“. 

 
 
 
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