Verband getrennterziehender Eltern
 

Die Organisation der gemeinsamen Elternschaft und der Doppelresidenz – so denn die Eltern eine solche ermöglichen können – Bedarf der gesellschaftlichen Unterstützung.

Kommunikation ist ein wichtiger Baustein zu einer gelingenden gemeinsamen Elternschaft und dem nachhaltig erfolgreichen getrennten Erziehen der gemeinsamen Kinder. Diese muss aber nicht umfangreich oder besonders herzlich sein. Schon eine geschäftsmäßige, auf das Nötige reduzierte Absprache ist für viele Eltern vollkommen ausreichend, so lange eine grundsätzliche Bereitschaft zur gegenseitigen Information und zum Ernstnehmen des anderen besteht. Wo die grundsätzliche Bereitschaft zur gemeinsamen Absprache nicht bei beiden Eltern nicht vorhanden ist, müssen diejenigen Unterstützung erfahren, die diese Bereitschaft einfordern.

Die Übergabe von einem Elternteil zum anderen kann für Kinder und Eltern große Anspannung bedeuten, wenn dieser nicht wertschätzend erfolgt. Oft wird der Übergang über Schule und Kindergarten organisiert sein, aber wo getrennte Eltern sich direkt begegnen, kann es zu unterschwelligen oder offenen Konflikten kommen. Daran darf eine gemeinsame Elternschaft nicht scheitern. Vielmehr brauchen auch in solcher Situation die auf Ausgleich bedachten Eltern Unterstützung.

Strukturelle Hürden für getrennterziehende Eltern in Beruf, Schule, Kindergarten und dem sozialen Umfeld sind mannigfaltig. Wir setzen uns für einen kontinuierlichen Abbau dieser strukturellen Nachteile für getrennterziehende Eltern ein, in dem wir aufklären, Lösungen anbieten und Veränderung einfordern. 

Der finanzielle Aspekt der gemeinsamen Elternschaft darf nicht vernachlässigt werden, auch wenn dieser oftmals nicht das brennendste Problem von Nachtrennungseltern darstellt. Im Rahmen gemeinsamer Elternschaft sind beide Eltern prinzipiell in der Lage, für Ihren Lebensunterhalt und den der Kinder aufzukommen. Trotzdem können finanzielle Transfers notwendig sein. Vor allem sollte aber der Staat den finanziellen Mehrbedarf getrennterziehender Eltern anerkennen und diese entsprechend unterstützen. 

 

 

 

 

 

 


 

 

                                                                      


 


 


 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

 
 
 
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